Aktuelle Zahlen:  Kirchenasyle bundesweit

Aktuell zum 27.07.2016

Wir wissen zurzeit von 292 Kirchenasylen mit mindestens 463 Personen, davon sind etwa 111 Kinder. 235 der Kirchenasyle sind sogenannte Dublin Fälle.

 

Jahresverlauf 2016:

Datum

Kirchenasyle

Personen /davon Kinder

Dublin Fälle

10.09.

292

463 / 111

235

27.07.

303

473 / 110

246

03.06.

284

451 / 108

234

11.05.

266

417 / 91

227

18.04.

271

425 / 91

232

17.03.

274

427 / 92

235

12.02.

270

450 / 108

234

20.01.

277

449 / 103

241

 

Kirchenasyle 2015

Für das Jahr 2015 wurden insgesamt 620 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert. 416 der Kirchenasyle wurden 2015 neu begonnen.

In 452 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 95 Fällen katholi-sche Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 57 Freikirchliche Gemeinden und fünf evangelische Studierendengemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es elf ökumenische Kirchenasyle. Acht der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 1.015 Personen, darunter mindestens 243 Kinder und Jugendliche, fanden 2015 Schutz im Kirchenasyl.

Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 567 sog. Dublin-Fälle mit 884 Personen, darunter 196 Kinder und Jugendliche.

Von 332 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 323 Fällen zu verzeichnen.


Tabelle 1/2015: Jahresverlauf 2015

Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der laufenden Kirchenasyle 2015

DatumLaufende KirchenasylePersonen /davon KinderDublin Fälle
09.01.200359 / 109169
20.02.226411 / 125187
10.03.222411 / 118190
07.04.237426 / 118205
07.05.244438 / 121209
05.06.251459 / 126217
10.07.291488 / 125247
03.08.293454 / 95256
03.09.297452 / 95262
14.10.284436 / 94254
16.11.281446 / 98250
11.12.278453 / 102244

 

Tabelle 2/2015: Verteilung nach Bundesländern  
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2015 ist in Bayern (125 KA) verzeichnet, gefolgt von Hessen (96 KA) und Nordrhein-Westfalen (87 KA).

BundeslandAnzahl der FällePersonen
Bayern125190
Hessen96130
Nordrhein-Westfalen87131
Hamburg63117
Schleswig-Holstein5084
Mecklenburg-Vorpommern44109

Niedersachsen

3148

Thüringen

3145
Brandenburg2527
Baden-Württemberg1926
Sachsen-Anhalt1844
Berlin1231
Bremen813
Sachsen68
Rheinland-Pfalz49
Saarland13
Gesamt6201.015

 

Tabelle 3/2015: Herkunftsländer 
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2015 Menschen aus Syrien und Afghanistan (jeweils 183 Pers.) die größten Gruppen, gefolgt von Iran (117 Pers.).

HerkunftslandAnzahl der FällePersonen
Syrien133183
Afghanistan98183
Iran74117
Eritrea7381
Somalia4961
Äthiopien4048
Tschetschenien2089
Irak1723
Serbien921
Nigeria814
Pakistan812
Kamerun710
Armenien618
Gambia66
Guinea66
Ukraine58
Mazedonien414
Kosovo311
Jemen310
Elfenbeinküste34
Ghana33
Sudan33
Ägypten214
Libanon28
Albanien15
Georgien13
Sri Lanka12
Tansania12
Bangladesch11
Burkina Faso11
Indien11
Kambodscha11
Libyen11
Mali11
Senegal11
Sierra Leone11
Süd Sudan11
Tschad11
Türkei11
Afrika, ohne nähere Angaben34
Ohne Angaben2041
Gesamt6201.015
   


Tabelle 4/2015:
Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten 
Den meisten Menschen im Kirchenasyl drohte eine Abschiebung in folgende Länder: Italien (270 Pers.), Ungarn (139 Pers.) und Bulgarien (67 Pers.)

Schengen StaatAnzahl der FällePersonen
Italien194270
Ungarn100139
Bulgarien4567
Norwegen2531
Spanien2337
Polen1960
Schweden1827
Belgien1528
Niederlande1323
Frankreich1222
Malta99
Tschechien411
Slowakei47
Schweiz45
Rumänien44
Litauen312
Dänemark37
Österreich25
Zypern15
Lichtenstein14
Finnland11
Kroatien11
Slowenien11
Ohne nähere Angaben65108
Gesamt567884


Tabelle 5/2015: Aufenthaltsrechtliche Perspektiven am Ende des Kirchenasyls

Erfolgreich beendet wurden im Jahr 2015 323 Kirchenasyle für 513 Menschen. In neun Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig und ohne Erfolg beendet.

Ende des KirchenasylsFällePersonen
Ablauf der Überstellungsfrist und Prüfung des Asylantrags in DE, gemäß der europäischen „Dublin III“-Verordnung201323
Selbsteintrittsrecht und Übernahme in nationale Verfahren4977
VG entscheidet auf Zuständigkeit DE22
Duldung aus gesundheitlichen Gründen24
Duldung wegen Vaterschaft11
Duldung (ohne nähere Angaben)4369
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen /ohne nähere Angabe23
Anerkennung wegen politischer Verfolgung12
Aufenthaltsgestattung712
Keine näheren Angaben1520
Erfolgreich beendete Kirchenasyle323513
   
Kirchenasyl freiwillig verlassen, ohne nähere Angaben33
Freiwillige Rückkehr in einen anderen europäischen Staat211
Freiwillige Rückkehr ins Herkunftsland22
Räumung mit Zustimmung des Bistums11
Kirchenasyl beendet nach Straftat11
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle918
   
Beendete Kirchenasyle 2015 insgesamt332531

 

Kirchenasyle 2014

Für das Jahr 2014 wurden insgesamt 430 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert (davon 387 neu begonnen). Das bedeutet einen Anstieg der Kirchenasylfälle von mehr als 500 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir 79 Fälle verzeichneten.

In 292 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 85 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 35 Freikirchliche Gemeinden, vier evangelische Studierendengemeinden und zwei jüdische Gemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es zwölf ökumenische Kirchenasyle. 15 der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 788 Personen, darunter mindestens 237 Kinder und Jugendliche, fanden 2014 Schutz im Kirchenasyl.

Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 378 sog. Dublin Fälle (im Vergleich zu 58 „Dublin-II“ Fällen in 2013), mit 698 Personen, darunter 215 Kinder und Jugendliche.

Von 212 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 206 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle auch dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin Verordnung zu verhindern. In 206 Fällen und für 366 Personen konnte eine Rückschiebung in einen anderen europäischen Staat abgewendet werden.

 
Tabelle 1/2014: Jahresverlauf 2014 
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der Kirchenasyle 2014

Datum Laufende Kirchenasyle Personen /davon Kinder Dublin Fälle
10.01. 34 62 / 20 24
14.02. 45 92 / 34 34
02.03. 57 102 / 35 46
01.04. 60 122 / 41 49
06.05. 87 151 / 43 71
27.05. 108 193 / 59 90
11.07. 124 217 / 64 105
15.08. 135 244 / 72 112
12.09. 136 245 / 72 113
08.10. 178 329 / 105 138
17.11. 181 330 / 104 148
27.11. 190 357 / 119 157
22.12. 203 376 / 121 169


Tabelle 2/2014: Verteilung nach Bundesländern  

Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2014 ist in Bayern (131 KA) verzeichnet, gefolgt von Hessen (66 KA) und Hamburg (56 KA).

Bundesland Anzahl der Fälle Personen
Baden-Württemberg 3 8
Bayern 131 240
Berlin 10 23
Brandenburg 6 9

Bremen

3 4

Hamburg

56 106
Hessen 66 101
Mecklenburg-Vorpommern 17 39
Niedersachsen 37 59
Nordrhein-Westfalen 41 64
Rheinland-Pfalz 4 14
Saarland 3 7
Sachsen 2 3
Sachsen-Anhalt 8 17
Schleswig-Holstein 27 57
Thüringen 16 37
Gesamt 430 788


Tabelle 3/2014: Herkunftsländer 

Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2014 Menschen aus Afghanistan (139 Pers.) die größte Gruppe, gefolgt von Tschetschenien (130 Pers.) und Iran (115 Pers.).

Herkunftsland Anzahl der Fälle Personen
Afghanistan 74 139
Iran 63 115
Äthiopien 54 65
Eritrea 41 48
Somalia 40 61
Tschetschenien 30 130
Syrien 18 46
Irak 16 34
Pakistan 13 14
Serbien 10 31
Nigeria 9 17
Sudan 9 10
Armenien 7 15
Guinea 7 7
Türkei 5 7
Elfenbeinküste 3 4
Kosovo 2 2
Sierra Leone 2 2
Libanon 1 4
Dagestan 1 3
Bangladesch 1 2
Kirgestan 1 2
Tansania 1 2
Ghana 1 1
Indien 1 1
Jemen 1 1
Kuba 1 1
Mali 1 1
Mauretanien 1 1
Mazedonien 1 1
Südsudan 1 1
Uganda 1 1
Ukraine 1 1
Afrika, ohne nähere Angaben 1 2
Ohne Angaben 11 16
Gesamt 430 788


Tabelle 4/2014:
Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten 
Die meisten Menschen im Kirchenasyl wären ohne ein Kirchenasyl in folgende Länder abgeschoben worden: Italien (240 Pers.), Polen (97 Pers.), Ungarn (70 Pers.), Belgien (34 Pers.), Spanien (31 Pers.) und Bulgarien (30 Pers.).

Schengen Staat Anzahl der Fälle Personen
Italien 144 240
Ungarn 51 70
Polen 25 97
Belgien 15 34
Spanien 15 31
Norwegen 15 17
Bulgarien 14 30
Frankreich 14 27
Schweden 14 21
Niederlande 11 25
Malta 7 7
Österreich 3 6
Dänemark 3 3
Slowakei 2 4
Zypern 1 5
Portugal 1 4
Lettland 1 4
Kroatien 1 3
Finnland 1 1
Schweiz 1 1
Slowenien 1 1
Ohne nähere Angaben 38 67
Gesamt 378 698


Tabelle 5/2014: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls 

Im Jahr 2014 wurden 206 Kirchenasyle für 366 Menschen erfolgreich beendet. In sechs Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig beendet.

Ende des Kirchenasyls Fälle Personen
Selbsteintrittsrecht und Prüfung des Asylantrags in DE, gemäß der europäischen “Dublin-III” Verordnung 143 261
Duldung (ohne nähere Angaben) 24 48
Aufenthaltserlaubnis (ohne nähere Angabe) 5 14
Anerkennung wegen politischer Verfolgung 2 2
Anerkannter UMF; in Jugendwohnung 1 1
Aufenthaltsgestattung 1 1
Ohne näheren Angaben 30 39
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 206 366
     
Freiwillige Rückkehr in einen anderen Schengen-Staat 2 4
Untergetaucht und vermutlich weitergereist 2 2
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 5
Freiwillige Rückkehr ins Herkunftsland 1 4
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 6 15
     
Beendete Kirchenasyle 2014 insgesamt 212 381

 

Kirchenasyle 2013

Insgesamt wurden für das Jahr 2013 79 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert (davon 46 neu begonnen). Das bedeutet einen Anstieg der Kirchenasylfälle von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir 50 Fälle verzeichneten. Im Vergleich zum Jahr 2011, in dem wir 32 Kirchenasyle dokumentierten, ist das gar ein Anstieg von knapp 60 Prozent.

Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 58 sog. „Dublin-II“ Fälle (im Vergleich zu 27 „Dublin-II“ Fällen in 2012 und 11 in 2011).

Von 45 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 43 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle auch dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. „Dublin-II“ Verordnung zu verhindern. In 31 Fällen konnte eine Rückschiebung nach „Dublin-II“ abgewendet werden.

In mindestens 44 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 18 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben zwei evangelische Studierendengemeinden, eine Missionsgemeinschaft und eine evangelisch-reformierte Gemeinde Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es zwei ökumenische Wanderkirchenasyle. Mindestens 162 Personen, darunter mindestens 65 Kinder und Jugendliche, fanden 2013 Schutz im Kirchenasyl.

Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

 

Tabelle 1/2013: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland Anzahl der Fälle Personen
Baden-Württemberg 1 3
Bayern 22 44
Berlin 6 11
Brandenburg 0 0

Bremen

1 1

Hamburg

12 30
Hessen 1 5
Mecklenburg-Vorpommern 5 10
Niedersachsen 2 5
Nordrhein-Westfalen 15 22
Rheinland-Pfalz 1 1
Saarland 2 2
Sachsen 1 2
Sachsen-Anhalt 2 3
Schleswig-Holstein 5 14
Thüringen 3 9
Gesamt 79 162

 

 Tabelle 2/2013: Herkunftsländer

Herkunftsland Anzahl der Fälle Personen
Afghanistan 11 20
Äthiopien 10 12
Syrien 8 21
Tschetschenien 6 27
Iran 5 6
Türkei (Kurden) 5 5
Irak 4 9
Armenien 3 6
Pakistan 3 3
Somalia 3 7
Nigeria 3 4
Eritrea 2 2
Guinea 2 2
Serbien 2 9
Ägypten 1 1
Aserbaidschan 1 3
Bangladesch 1 2
Dagestan 1 1
Georgien 1 2
Inguschetien 1 5
Kenia 1 2
Kosovo 1 1
Mazedonien 1 6
Sudan 1 1
Vietnam 1 1
Ohne Angabe 1 4
Gesamt 79 162

 

Tabelle 3/2013: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls 
Erfolgreich beendete Kirchenasyle im Jahr 2013 in 43 Fällen für 91 Menschen.

Ende des Kirchenasyls Fälle Personen
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 60 Abs. 7 AufenthG  1 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG  1 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 4 10
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 2 5
Duldung wegen Geburt eines Deutschen Kindes 1 6
Duldung (keine nähere Angabe) 4 10
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden    25 53
Heirat 2 2
Zurück ins Asylverfahren, lebt im Heim    2 2
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 43 91
     
untergetaucht und vermutlich weitergereist 1 1
Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 1
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 2 2
     
Beendete Kirchenasyle 2013 insgesamt 45 93

Kirchenasyle 2012

Insgesamt sind für das Jahr 2012 50 Kirchenasyle in der BAG dokumentiert (zum Vergleich: 32 Kirchenasyle im Jahr 2011). Davon waren 27 Dublin-II-Fälle.

Neu begonnen wurden 19 Kirchenasyle. Von 19 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 16 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern. In 13 Fällen konnte eine Abschiebung abgewendet werden.

Mindestens 24 evangelische und 2 katholische Gemeinden, eine katholische Hochschulgemeinde, eine reformierte Gemeinde, eine ökumenische Gemeinde, zwei evangelische Kirchenkreise sowie ein ökumenisches Netzwerk konnten mindestens 105 Personen Zuflucht gewähren, darunter waren mindestens 49 Kinder und Jugendliche.

Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

 

Tabelle 1/2012: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle Personen
Baden-Württemberg 1 1
Bayern 4 9
Berlin 3 4
Brandenburg 3 7

Bremen

1 1

Hamburg

9 26
Hessen 4 7
Mecklenburg-Vorpommern 1 6
Niedersachsen 1 5
Nordrhein-Westfalen 10 19
Rheinland-Pfalz    
Saarland 4 4
Sachsen    
Sachsen-Anhalt 2 4
Schleswig-Holstein 5 10
Thüringen 2 2
Gesamt 50 105

 

Tabelle 2/2012: Herkunftsländer

Herkunftsland Anzahl der Fälle Personen
Afghanistan 10 21
Türkei (Kurde) 4 4
Somalia 4 4
Syrien (Yeziden/Kurden) 3 9
Irak 3 5
Guinea 3 3
Mazedonien 2 11
Serbien 2 8
Eritrea 2 5
Armenien 2 4
Tschetschenien 1 5
Libanon 1 5
Kirgistan 1 4
Aserbaidschan 1 3
Kanada 1 3
Kenia 1 2
Kosovo 1 1
Äthiopien 1 1
Kamerun 1 1
Ghana 1 1
Dagestan (Russland) 1 1
Westafrika 1 1
Vietnam 1 1
Iran 1 1
Ohne Angabe 1 1
Gesamt 50 105

 

Tabelle 3/2012: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls

Erfolgreich beendete Kirchenasyle im Jahr 2012 in 16 Fällen für 29 Menschen.

Ende des Kirchenasyls Fälle Personen
Duldung (keine nähere Angabe) 2 5
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden    13 23
Zurück ins Asylverfahren, lebt im Heim    1 1
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 16 29
“freiwillig” ausgereist 2 6
Andere Gründe/keine nähere Angabe 1 3
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3 9
Beendete Kirchenasyle 2011 insgesamt 19 38

Kirchenasyle 2011

Insgesamt sind für das Jahr 2011 32 Kirchenasyle verzeichnet (zum Vergleich: 31 Kirchenasyle in 2010). 11 der Fälle waren sog. Dublin-II Fälle.

19 Kirchenasyle wurden im Jahr 2011 neu begonnen, 17 Kirchenasyle wurden beendet, davon 16 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). Auch im Jahr 2011 konnten Kirchenasyle dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern (in 5 von 6 Fällen).
 
Mindestens 18 evangelische und 2 katholische Gemeinden, eine evangelisch-freikirchliche, eine reformierte und eine methodistische Gemeinde, ein evangelischer Kirchenkreis, eine evangelische Stiftung, ein diakonisches Werk sowie ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 70 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 28 Kinder und Jugendliche.
 
Hinzu kommen auch im Jahr 2011 stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben entsprechend schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

Tabelle 1/2011: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle Personen
Baden-Württemberg 2 2
Bayern 1 3
Berlin 4 5
Brandenburg 1 5

Bremen

3 3

Hamburg

3 10
Hessen    
Mecklenburg-Vorpommern    
Niedersachsen 7 14
Nordrhein-Westfalen 7 20
Rheinland-Pfalz    
Saarland    
Sachsen    
Sachsen-Anhalt 4 8
Schleswig-Holstein    
Thüringen    
Gesamt 32 70

 

Tabelle 2/2011: Herkunftsländer

Herkunftsland Anzahl der Fälle Personen
Syrien (Yeziden/Kurden) 5 16
Irak 5 7
Kosovo (Ashkali/Roma) 3 4
Tschetschenien 2 15
Afghanistan 2 2
Türkei (Kurde) 1 1
Somalia 2 2
Kenia 1 2
Sudan 1 1
Eritrea 1 1
Libanon 1 5
Ghana 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 1 1
Armenien 1 3
Mazedonien 1 5
Vietnam 1 1
Russland 1 1
Ohne Angabe 1 2
Gesamt 32 70

 

Tabelle 3/2011: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls

Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin-II Verordnung konnte in 5 von 6 Fällen verhindert werden.

Ende des Kirchenasyls Fälle Personen
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1 1
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 1 10
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 1 1
Duldung, dann Abschiebeschutz  1 2
Duldung (keine nähere Angabe) 3 5
bschiebeschutz wegen Asylfogeantrag 2 9
Weiterwanderung, um Familienzusammenführung zu ermöglichen 1 5
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 6 8
Insgesamt erfolgreich beendete Kirchenasyle    16 41
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 1
Insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 1 1
Beendete Kirchenasyle 2011 insgesamt 17 42

Kirchenasyle 2010

Insgesamt sind für das Jahr 2010 31 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 27 Kirchenasyle in 2009).
 
21 Kirchenasyle wurden im Jahr 2010 neu begonnen, 14 Kirchenasyle wurden beendet, davon 13 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In einem Fall tauchten die betreffenden Personen unter, bevor eine Lösung der Situation erreicht worden war. Die im Vorjahr begonnene Entwicklung setzte sich fort, dass Kirchenasyle dazu beitrugen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern. In einem dieser Fälle wurde während der Zeit des Kirchenasyls ein Kind geboren. Eines der Kirchenasyle wurde während seines Verlaufs von einem Bundesland in ein anderes verlegt.
 
Mindestens 21 evangelische und 3 katholische Gemeinden, eine reformierte, eine ökumenische und eine evangelisch-freikirchliche baptistische Gemeinde, ein evangelischer Kirchenkreis sowie ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 66 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 25 Kinder und Jugendliche.
 
Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen. 

Tabelle 1/2010: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg  
Bayern  
Berlin 7
Brandenburg 1

Bremen

1

Hamburg

3
Hessen  
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen 6
Nordrhein-Westfalen 10
Rheinland-Pfalz  
Saarland  
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt 2
Schleswig-Holstein  
Thüringen 1
Gesamt 32 (davon 1 bundesländer-
übergreifender Fall)

Tabelle 2/2010: Herkunftsländer

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Syrien (Yeziden/Kurden) 5 16
Türkei (Kurden) 5 8
Kosovo (Roma/Ashkali) 4 13
Tschetschenien 2 6
Armenien 2 6
Irak 2 2
Togo 1 2
Nigeria 1 2
Niger 1 1
Eritrea 1 1
Guinea 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 1 1
Afghanistan 1 4
Pakistan 1 1
Nepal 1 1
Vietnam 2 1
Ohne Angabe 1 1
Gesamt 32 67

Tabelle 3/2010: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

Ende des Kirchenasyls: Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
0
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG 0
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 2
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung (ohne nähere Angabe) 1
Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung 0
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 4
Weiterwanderung, um Familienzusammenführung zu ermöglichen 1
Legalisierung (ohne nähere Angabe) 1
andere Gründe/keine nähere Angabe 1
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 13
untergetaucht 1
»freiwillig« ausgereist  
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl  
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 1
beendete Kirchenasyle 2010 insgesamt 4

Kirchenasyle 2009

Insgesamt sind für das Jahr 2009 27 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 36 Kirchenasyle in 2008).

9 Kirchenasyle wurden im Jahr 2009 neu begonnen, 15 Kirchenasyle wurden beendet, davon 14 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In einem Fall konnte keine positive Lösung durch das Kirchenasyl erreicht werden, die betreffenden Personen tauchten aus Angst vor Abschiebung unter. Erstmalig spielt die Verhinderung der Rückschiebung innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung eine größere Rolle bei den positiven Ausgängen der Kirchenasyle; auch positive Entscheidungen von Härtefallkommissionen führten mehrfach zum gewünschten Ergebnis.

Mindestens 14 evangelische und 2 katholische Gemeinden, ein evangelischer Kirchenkreis, ein ökumenisches Netzwerk und eine diakonische Einrichtung gewährten mindestens 81 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 42 Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen. 

 

Tabelle 1/2009: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg  1
Bayern  
Berlin 6
Brandenburg  

Bremen

 

Hamburg

3
Hessen  
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 12
Rheinland-Pfalz  
Saarland  
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt  
Schleswig-Holstein 2
Thüringen 1
Gesamt 27 

 

Tabelle 2/2009: Herkunftsländer

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei (überwiegend Kurden) 9 35
Tschetschenien 4 17
Kosovo (Roma) 3 10
Afghanistan 1 5
Armenien 1 4
Algerien 1 1
Eritrea 1 1
togo 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 1 1
Irak 1 1
Iran 1 1
Pakistan 1 1
Vietnam 1 1
Ohne Angabe 1 2

 

Tabelle 3/2009: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

 Ende des Kirchenasyls: Anzahl
 Anerkennung wegen politischer Verfolgung
 Art. 16 GG
 0
 Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl  1
 Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG)  3
 Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG  1
 Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe  0
 Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG)  1
 Duldung, dann Abschiebeschutz  1
 Duldung (ohne nähere Angabe)  1
 Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG  2
 Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung  0
 Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden  4
 insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle  14
 untergetaucht  1
 »freiwillig« ausgereist  0
 Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl  0
 insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle  1
 beendete Kirchenasyle 2009 insgesamt  15

Kirchenasyle 2008

Insgesamt sind für das Jahr 2008 36 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 43 Kirchenasyle in 2007).

15 Kirchenasyle wurden im Jahr 2008 neu begonnen, 18 Kirchenasyle wurden beendet, davon 15 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In drei Fällen konnte keine positive Lösung durch das Kirchenasyl erreicht werden. Zweimal tauchten die betreffenden Personen aus Angst vor Abschiebung unter, in einem Fall erfolgte eine »freiwillige« Ausreise und Rückkehr ins Herkunftsland.

Mindestens 22 evangelische und 3 katholische Gemeinden, zwei Klöster, ein ökumenisches Netzwerk und eine diakonische Einrichtung gewährten mindestens 113 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 59 Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

 

Tabelle 1/2008: Verteilung nach Bundesländern

 

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg 2
Bayern  
Berlin 6
Brandenburg  

Bremen

1

Hamburg

4
Hessen 3
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen 3
Nordrhein-Westfalen 16
Rheinland-Pfalz  
Saarland  
Sachsen  
Sachsen-Anhalt  
Schleswig-Holstein 1
Thüringen  
Gesamt 36

 

Tabelle 2/2008: Herkunftsländer

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei (überwiegend Kurden) 11 47
Syrien (Kurden) 1 5
Kosovo (überwiegend Roma) 5 17
Serbien-Montenegro (Roma/Ashkali) 2 6
Tschetschenien 2 15
Armenien 2 7
Algerien 2 2
Kamerun 1 1
Kongo 1 1
Liberia 1 1
Togo 2 2
Afrika (ohne nähere Angabe) 2 5
Pakistan 1 1
Iran (Azeri) 1 1
Irak (Yezide) 1 1
Ohne Angabe 1 1

 

Tabelle 3/2008: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

Ende des Kirchenasyls Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
0
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 0
Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 4
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 2
Duldung aus humanitären Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 3
Duldung (ohne nähere Angabe) 3
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 1
Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung 0
Andere Gründe/keine nähere Angabe 0
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 15
untergetaucht 2
»freiwillig« ausgereist 1
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 0
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3
beendete Kirchenasyle 2008 insgesamt 18

Kirchenasyle 2007

Insgesamt sind für das Jahr 2007 43 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet.

11 Kirchenasyle wurden neu begonnen, 18 Kirchenasyle konnten positiv beendet werden.

Mindestens 27 evangelische und vier katholische Gemeinden sowie vier ökumenische Netzwerke gewährten mindestens 120 Personen Zuflucht, darunter befanden sich 58 Kinder.

Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

Tabelle 1/2007: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg 3
Bayern  
Berlin 4
Brandenburg  

Bremen

 

Hamburg

2
Hessen  
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen 6
Nordrhein-Westfalen 20
Rheinland-Pfalz  
Saarland  
Sachsen 2
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 1
Thüringen 2
Gesamt 43

 

Tabelle 2/2007: Herkunftsländer

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei/Kurden 15 47
Kosovo (z.T. Roma) 8 31
Serbien 2 5
Mazedonien 2 4
Vietnam 2 6
Kongo 2 6
Äthiopien 2 2
Angola 1 2
Ghana 1 1
Kamerun 1 1
Uganda 1 1
Tschetschenien 1 6
Armenien 1 4
Algerien 1 1
Griechenland 1 1
Iran 1 1
Aserbaidschan 1 1

 

Tabelle 3/2007: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

Ende des Kirchenasyls Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
0
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 0
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 0
Duldung aus humanitären Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung (keine nähere Angabe) 4
Duldung bzw. Zurückstellung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wegen erneuter Aufnahme in die Härtefallkommission 1
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 0
Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung 1
Abschiebung verhindert  (keine nähere Angabe) 1
Abschiebung ausgesetzt, warten auf Gerichtsurteil 2
Aufenthaltsgestattung, Zulassung Folgeverfahren 1
Keine Ausweisung möglich 1
Weiterwanderung 0
Heirat 0
Andere Gründe/keine nähere Angabe 6
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 18
untergetaucht 0
»freiwillig« ausgereist 0
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 0
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 0
beendete Kirchenasyle 2007 insgesamt 18

Kirchenasyle 2006

Insgesamt sind für das Jahr 2006 52 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 39 KA in 2005).

33 Kirchenasyle wurden im Jahr 2006 neu begonnen, 19 Kirchenasyle wurden beendet, davon 17 mit positivem Ausgang. Ein Kirchenasyl endete mit gewaltsamer polizeilicher Räumung und Abschiebung der Familie. In einem anderen Fall musste die Familie »freiwillig« ausreisen und konnte dafür dank des Unterstützerkreises IOM-Rückkehrhilfe erhalten.

Mindestens 37 evangelische und 8 katholische Gemeinden, ein Kloster und ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 159 Personen Zuflucht, darunter waren 89 Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen sogenannte stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.

 

Tabelle 1/2006: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg 3
Bayern  
Berlin 4
Brandenburg  

Bremen

 

Hamburg

2
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern 1
Niedersachsen 8
Nordrhein-Westfalen 21
Rheinland-Pfalz 1
Saarland  
Sachsen 3
Sachsen-Anhalt 4
Schleswig-Holstein 1
Thüringen 3
Gesamt 52

 

Tabelle 2/2006: Herkunftsländer

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei/Kurden 15 53
Kosovo (z.T. Roma) 11 42
Serbien 4 16
Mazedonien (Albaner) 1 3
Armenien und Aserbaidschan 2 9
Kongo 2 8
Äthiopien 2 2
Angola 1 2
Ghana 1 1
Liberia 1 1
Uganda 1 1
Togo 1 1
Algerien 1 1
Vietnam 2 6
Pakistan 2 4
Iran 2 2
Syrien 1 5
Ohne Angabe 2 2

 

Tabelle 3/2006: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

Ende des KA Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
1
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
§ 51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl
0
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG 0
Aufenthaltserlaubnis aus gesundheitlichen Gründen (§ 25 Abs. 3 AufenthG) 0
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen 0
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung aus humanitären Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 0
Duldung (keine nähere Angabe) 3
Duldung bzw. Zurückstellung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wegen erneuter Aufnahme in die Härtefallkommission 3
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 1
Vorläufige oder endgültige Geltung der IMK-Bleiberechtsregelung nach § 104 a oder b AufenthG 2
Weiterwanderung 0
Heirat 0
zurück ins Asylverfahren, lebt wieder im Heim 0
andere Gründe/keine nähere Angabe 5
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 17
untergetaucht 0
»freiwillig« ausgereist 1
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 2
beendete Kirchenasyle 2006 insgesamt 19

Kirchenasyle 2005

Für das Jahr 2005 sind insgesamt 39 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 48 KA in 2004).

11 Kirchenasyle wurden im Jahr 2005 neu begonnen, 24 Kirchenasyle wurden beendet, davon 21 mit positivem Ausgang. In zwei Fällen entschieden die Betroffenen, »freiwillig« auszureisen, da es keine Aussichten auf einen positiven Ausgang mehr gab. Ein Kirchenasyl endete damit, dass die betreffende Person untertauchte.

35 evangelische, mindestens 3 katholische und 3 freikirchliche Gemeinden, in einigen Fällen auch ökumenische Netzwerke gewährten mindestens 122 Personen Zuflucht, darunter waren 62 Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen noch die sogenannten stillen Kirchenasyle, für die genauen Angaben naturgemäß schwieriger sind. Nach unseren Informationen gab es im Jahr 2005 mindestens 13 stille Kirchenasyle mit rund 25 Personen sowie drei ruhende oder vorübergehend ausgesetzte, jedoch weiterhin von der Gemeinde begleitete Kirchenasyle mit 17 Personen. Viele Gemeinden brachten über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus in Gästewohnungen vorübergehend Flüchtlinge unter.

 

Tabelle 1/2005: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg 1
Bayern  
Berlin 8
Brandenburg  

Bremen

 

Hamburg

2
Hessen  
Mecklenburg-Vorpommern 1
Niedersachsen 5
Nordrhein-Westfalen 14
Rheinland-Pfalz  
Saarland 1
Sachsen 2
Sachsen-Anhalt  
Schleswig-Holstein 4
Thüringen 1
Gesamt 39

 

Tabelle 2/2005: Herkunftsländer

Bei den Zahlen der Herkunftsländer stellen kurdische Flüchtlinge aus der Türkei wie in den vergangenen Jahren mit Abstand die größte Gruppe, gefolgt von Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft:

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei/Kurden 20 83
Kosovo (z.T. Roma) 6 13
Togo 3 5
Kongo 1 3
Angola 1 1
Liberia 1 1
Algerien 1 1
Armenien und Aserbaidschan 1 5
Mazedonien (Albaner) 1 3
Bosnien 1 2
Pakistan 1 3
Sri Lanka 1 1
Ohne Angabe 1 1

 

Tabelle 2/2005: Herkunftsländer

Bei den Zahlen der Herkunftsländer stellen kurdische Flüchtlinge aus der Türkei wie in den vergangenen Jahren mit Abstand die größte Gruppe, gefolgt von Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft:

Ende des KA Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
0
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
§ 51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl
0
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 4
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG 1
Aufenthaltserlaubnis aus gesundheitlichen Gründen (§ 25 Abs. 3 AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen 1
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 4
Duldung aus humanitären Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung (keine nähere Angabe) 2
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 2
Feststellung eines sonstigen Abschiebungsverbotes oder inländischen Vollzugshindernisses (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Gewährung von Abschiebeschutz aus humanitären Gründen (Einzelheiten unklar) 2
Weiterwanderung  
Heirat  
zurück ins Asylverfahren, lebt wieder im Heim 1
andere Gründe/keine nähere Angabe 1
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 21
untergetaucht 1
»freiwillig« ausgereist 2
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl  
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3
beendete Kirchenasyle 2005 insgesamt 24

Kirchenasyle 2004

Insgesamt sind für das Jahr 2004 48 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 38 KA in 2003).

19 Kirchenasyle wurden im Jahr 2004 neu begonnen, 22 Kirchenasyle wurden beendet (wobei in 2 Fällen zunächst nur ein Teil der Personen eine Duldung bekam, die Restfamilie in 2005), davon 17 mit positivem Ausgang, sofern man eine Weiterwanderung auch als positiv bezeichnen kann (1 Fall). Zwei Fälle wurden mit Blick auf das Zuwanderungsgesetz vorübergehend ausgesetzt.

38 evangelische, 5 katholische sowie 2 freikirchliche Gemeinden gewährten 159 Personen Zuflucht, darunter waren 84 Kinder und Jugendliche.

Hinzu kommen noch die sog. stillen Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Nach unseren Informationen gab es im Jahr 2004 19 stille Kirchenasyle mit rund 40 Personen.

 

Tabelle 1/2004: Verteilung nach Bundesländern

Bundesland

Anzahl der Fälle
Baden-Württemberg 3, davon 2 zeitweise ausgesetzt
Bayern  
Berlin 5
Brandenburg 1

Bremen

1

Hamburg

4
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern  
Niedersachsen 5
Nordrhein-Westfalen 20
Rheinland-Pfalz  
Saarland 1
Sachsen 3
Sachsen-Anhalt  
Schleswig-Holstein 4
Thüringen  
Gesamt 48

 

Tabelle 2/2004: Herkunftsländer

Bei den Zahlen der Herkunftsländer stellen kurdische Flüchtlinge aus der Türkei wie in den vergangenen Jahren mit Abstand die größte Gruppe, gefolgt von Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft:

Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei/Kurden 29 119
Kosovo 4 10
Kongo 3 5
Vietnam 1 5
Roma 1 5
Togo 2 4
Mazedonien (Albaner) 1 3
Sri Lanka (Tamilen) 2 2
Bosnien 1 2
Ukraine 1 1
Palästina/Algerien 1 1
Liberia 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 1 1

 

Tabelle 3/2004: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?

Ende des KA Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG
0
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
§ 51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl
0
nach § 53 AuslG/ §60 Abs. 2-7 AufenthG 0
Aufenthaltsbefugnis 1
Aufenthalt (?) 1
Duldung (in 2 Fällen nur für einen Teil der Familie) 6
Heriat 3
Weiterwanderung 1
andere Gründe/keine nähere Angabe 7
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 19
untergetaucht 2
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3
insgesamt: 22
ausgesetzt wegen Zuwanderungsgesetz 2

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