2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004


2009: Veranstaltungen

Tagung vom 27.-29.01.2009 in Hamburg:
Kirche/Seelsorge und Abschiebungshaft
>> Programm
>> Forderungskatalog
>> Tagungsdokumentation


2009: Texte

32. Deutscher Evangelischer Kirchentag 20.-24. Mai 2009 in Bremen
Gottesdienste unter Mitwirkung der Ökum. BAG Asyl in der Kirche
Bundesvorsitzende Pastorin Fanny Dethloff predigte an zwei Orten, um auf die Situation der Flüchtlinge an den EU-Aussengrenzen aufmerksam zu machen. 
>> Gottesdienst »Oscar Romero«
>> Gottesdienst »Auf dass die Fluten sich teilten«

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2008: Veranstaltungen

Tagung vom 15.-17.01.2008 in Berlin:
Kirche/Seelsorge und Abschiebungshaft
>> Programm
>> Tagungsdokumentation

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 07.-08.11.2008 in Berlin:
»Unter dem Schatten Deiner Flügel..« Zuflucht in Europa? 25 Jahre Kirchenasyl in Deutschland
>> Tagungsprogramm
>> Tagungsdokumentation

Asylpolitisches Forum 5.-7. 12.2008 in Schwerte:
Flüchtlingsschutz zwischen Familien- und Flüchtlingspolitik
>> Tagungsprogramm

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2007: Veranstaltungen

Workshop am 31.05.2007 in Berlin:
SOS - Flüchtlinge in Not. Das Sterben an den Grenzen stoppen!
>> Programm

Konferenz vom 08.-10.11.2007 in Berlin:
SOS - Flüchtlinge in Not. Das Sterben an den Grenzen stoppen!
>> Konferenzprogramm
>> Aufforderung zum Handeln
>> Konferenzbericht (Verena Mittermaier)
>> Konferenzdokumentation

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2006: Veranstaltungen

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 10.-12.11.2006 in Berlin:
Glaubwürdig leben - widerständig handeln. Solidarität mit den Entwurzelten
>> Einladungsflyer
>> Workshops
>> Tagungsbericht (Verena Mittermaier)
>> Tagungsdokumentation

Gegenkonferenz von Jungendliche ohne Grenzen (JOG) vom 15.-18.11.06 zur Innenministerkonferenz in Nürnberg
Jetzt erst recht...!
>> Bericht (Nina Schmidt)

2006: Texte

25 Jahre Initiative Kirche von unten 
Solidarität mit den Entwurzelten - Vom Kirchenasyl zur Gästebewegung
>> Festvortrag am 01. April 2006 in Berlin (Fanny Dethloff)


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2005: Veranstaltungen

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 20.-21.05.2005 in Berlin:
Zwischen Bleiberecht, Illegalität und Abschiebung. Erfahrungen mit dem Zuwanderungsgesetz und Perspektiven für die Unterstützung von Flüchtlingen
>> Tagungsprogramm
>> Tagungsdokumentation


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2004: Texte

Kirchenasyl zwischen Institutionalisierung und Aufbruch: Eine Selbstreflexion

Das Kirchenasyl hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einer Art Institution entwickelt, die dann greift, wenn Flüchtlingen kein Rechtsschutz gewährt wird, obwohl noch eine Klage vor einem Verwaltungs- oder Oberwaltungsgericht läuft.
Mit Kirchenasyl ist dann zunächst die Abschiebung zu verhindern, als ein vorübergehender Schutz vor Verfolgung im Heimatland oder anderen Gefährdungen, z.B. mit Gutachten wegen einer bisher nicht gesehenen und behandelten Traumatisierung. Kirchenasyl versucht die Glaubwürdigkeit der Asylsuchenden wiederherzustellen, die nur zu oft in den vorhergehenden Verfahren beschädigt wurde und damit einen Schutz zu gewährleisten.
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Flüchtlinge, Asylsuchende und Menschen ohne Papiere als Herausforderung für Gemeinden

1. Persönliche Kontakte - Alltagssolidarität
Menschen lernen schnell in zufälligen Begegnungen mit Flüchtlingen deren Lebens- und Rechtssituation kennen: den abweisenden Umgang staatlicher Behörden mit Flüchtlingen, die komplizierte Asylrechtssprechung, die Angst vor angedrohter Abschiebung und die sozial ausgegrenzten Flüchtlingsschicksale in Lager und Kasernen. Erschrocken und zumeist tief betroffen engagieren sie sich für rechtssichernde und menschenwürdige Lebensbedingungen in Einzelfällen. Häufig entstehen menschlich nahe Kontakte.
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Tradition und Begründung: Kirchenasyl zwischen Legitimität und Legalität
1. Die Bibel - ein Buch der Flüchtlinge
Die Bibel ist ein Flüchtlingsbuch. Wie ein roter Faden ziehen sich - von Abraham bis Jesus - Geschichten von fliehenden Menschen durch die Bibel.
Flucht aus Ägypten und Wanderschaft gehören zu den fundamentalen Erfahrungen des Volkes Israel, die identitätsstiftend in seine Überlieferungen eingegangen sind.
Gemeinden können aufgrund der biblischen Tradition, in der sie stehen, eine veränderte Wahrnehmung des Konflikts zwischen staatlichem Recht, den Zugang zu seinem Territorium zu beschränken, und dem Recht des Verfolgten auf Schutz und dem Recht des Hungernden auf Existenzgrundlage gewinnen.
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Kirchenasyl - ein Rechtsbruch?
Womit hat eine Kirchengemeinde in strafrechtlicher Hinsicht zu rechnen, die Flüchtlinge zeitlich begrenzt in ihre Räume mit der Absicht aufnimmt, sie vor Abschiebung zu schützen, um inhumane Härten und Menschenrechtsverletzungen zu vermeiden?
Die Kirchengemeinde will ja "nichts anderes als einen Zeitaufschub, damit alle in Betracht zu ziehenden rechtlichen, sozialen und humanitären Gesichtspunkte geprüft und alle Informationen ausgewertet werden. Sie will (...), dass geltendes Verfassungsrecht, in dessen Mittelpunkt die Wahrung der Menschenwürde steht, zur vollen Durchsetzung gelangt" (Jürgen Quandt).
Trotz legitimen Handelns müssen Gemeinden strafrechtliche Konsequenzen immer mit einkalkulieren. Diese sind unter Jurist/innen jedoch nicht unumstritten.
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