2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004


2011:
Veranstaltungen
Internationale Sommeruniversität auf Malta - 14. - 25. September 2011
Anspruch und Wirklichkeit beim Flüchtlingsschutz an den EU-Außengrenzen – Menschenrechte und Bibel im Dialog

gemeinsam durchgeführt mit unseren Projektpartnern:
aus Deutschland:
  • Evang. StudentInnengemeinden in der Bundesrepublik Deutschland (ESG)
  • borderline-Europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
  • Beauftragte für Menschenrechte, Migration und Flucht der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
aus Malta:
  • Foundation for Shelter and Support to Migrants (FMS) 
  • Andreas-Gemeinde Malta 
  • Jesuit Refugee Service Malta (JRS) 
  • Chaplaincy of the University of Malta 
und finanziert mit Unterstützung:
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD), der Evangelische Kirche von Westfalen (EkvW), der Evangelische Landeskirche in Württemberg, Bremische Evangelische Kirche (BEK), Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Kirchliche Entwicklungsdienst (ked), von Andere Zeiten e.V., dem Katholischer Fonds und
der Europäischen Union durch das Programm JUGEND-IN-AKTION im Rahmen der Aktion 1.3 - Projekte der partizipativen Demokratie, wobei der Inhalt dieses Projektes nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wiedergab und sie auch übernehmen dafür keine Haftung. Wir danken für diese Unterstützung.
Logo JUGEND FUER EUROPALogo JUGEND in Aktion


Evangelischer Kirchentag 2011 in Dresden
Verleihung des Dorothee Sölle-Preises für aufrechten Gang 2011 an Fanny Dethloff, 2. Juni 2011
>> Laudatio von Uwe-Karsten Plisch, Initiative Kirche von unten
>> Laudatio von Renate Wind, Dorothee-Sölle-Biografin
>> Aus der Dankesrede: Fanny Dethloff, Halt
>> Aus der Dankesrede: Fanny Dethloff, Sehnsucht nach Beheimatung

zum Seitenanfang
 
 
 
2010:
Veranstaltungen


Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 07.-10. 10.2010 in Berlin
New Sanctuary Movement in Europe - Von heilender und heiligender Bewegung in den Kirchen
>> Tagungsprogramm
>> Konferenzbericht
>> Charta (deutsch)
>> Dokumentation

>> conference programm
>> charta (english)
>> documentation

Asylpolitisches Forum 26.-28.11.2010 in Schwerte:
Entwurzelt – geflohen– abgewehrt. Migration, Flucht und Entwicklung
>> Tagungsprogramm


Texte

Informationen, Fürbitten und Gestaltungsvorschläge zum

Tag der Fürbitte und des Gedenkens an die Toten an den Grenzen der EU 2010
Gemeinsam mit CCME - Churches' Commission for Migrants in Europe veröffentlichte die BAG ein Materialheft in sechs Sprachen:
>> deutsch
>> english
>> francais
>> danske
>> suomi
>> espanol

Ökumenischer Kirchentag 2010 in München
Podiumsbeiträge
>> Meditation zur Einführung des Podiums der BAG Asyl in der Kirche »Abschottung überwinden! Menschenrechte bezeugen!«
>> Podiumsbeitrag Fulbert Steffensky »Ihr wisst um der Fremdlinge Herz«
>> Podiumsbeitrag Verena Mittermaier »Dorothee Sölles politische Theologie - Auftrag für morgen«


zum Seitenanfang
 
 
 
2009:
Veranstaltungen
 
Tagung vom 27.-29.01.2009 in Hamburg:
Kirche/Seelsorge und Abschiebungshaft
>> Programm
>> Forderungskatalog
>> Tagungsdokumentation


Asylpolitisches Forum 27.-29.11.2009 in Schwerte:
»Entwurzelt und geflohen«. Perspektiven der Flüchtlings- und Integrationspolitik nach den Bundestagswahlen
>> Tagungsprogramm


Texte

August 2009:

Bruch eines Kirchenasyls in Kopenhagen
Mit massivem Polizeieinsatz wurde in Kopenhagen in der Nacht des 13.08.09 ein Kirchenasyl mit irakischen Flüchtlingen polizeilich geräumt. 
>> Solidaritätserklärung der BAG
>> Fanny Dethloff: Kommentar zum Bruch des Kirchenasyls

32. Deutscher Evangelischer Kirchentag 20.-24. Mai 2009 in Bremen
Gottesdienste unter Mitwirkung der Ökum. BAG Asyl in der Kirche
Bundesvorsitzende Pastorin Fanny Dethloff predigte an zwei Orten, um auf die Situation der Flüchtlinge an den EU-Aussengrenzen aufmerksam zu machen. 
>> Gottesdienst »Oscar Romero«
>> Gottesdienst »Auf dass die Fluten sich teilten«

Kampagne:
Solidarität mit Elias Bierdel und Stefan Schmidt
Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Für diese Rettungstat standen Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel in Italien jahrelang vor Gericht. Den beiden Lebensrettern drohten jeweils 4 Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Euro.
Mit einer Postkartenaktion im Mai 2009 gemeinsam mit Pro Asyl forderten wir den Freispruch für die Angeklagten. Im Oktober 2009 endete der Prozess mit Freispruch.
>> Postkarte auf deutsch
>> Postkarte auf italienisch
>> Postkarte auf englisch

November 2008 und April 2009:
Austausch zwischen deutscher Kirchenasylbewegung und Sanctuary-Movement in den USA
Im November 2008 reiste eine Gruppe aus Deutschland nach Arizona und New York, um die Arbeit der Sanctuary-Bewegung und lokaler Flüchtlingsschutzorganisationen kennen zu lernen. Schwerpunkt war die Situation an der US-mexikanischen Grenze.
Im April 2009 fand ein Gegenbesuch einer Delegation aus den USA in Deutschland statt. Ein Teil dieser Gruppe reiste auch nach Malta.
>> Reisebericht (kurz) (November 2008)
>> Reisebericht (lang) (November 2008)
>> Bericht Studienreise Malta (April 2009)
>> Migration Report Malta/english version (April 2009)


zum Seitenanfang
 
 
 
2008:
Veranstaltungen

Tagung vom 15.-17.01.2008 in Berlin:

Kirche/Seelsorge und Abschiebungshaft
>> Programm
>> Tagungsdokumentation

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 07.-08.11.2008 in Berlin:
»Unter dem Schatten Deiner Flügel..« Zuflucht in Europa? 25 Jahre Kirchenasyl in Deutschland
>> Tagungsprogramm
>> Tagungsdokumentation

Asylpolitisches Forum 5.-7. 12.2008 in Schwerte:
Flüchtlingsschutz zwischen Familien- und Flüchtlingspolitik
>> Tagungsprogramm


zum Seitenanfang
 
 
 
2007:
Veranstaltungen

Workshop am 31.05.2007 in Berlin:

SOS - Flüchtlinge in Not. Das Sterben an den Grenzen stoppen!
>> Programm

Konferenz vom 08.-10.11.2007 in Berlin:
SOS - Flüchtlinge in Not. Das Sterben an den Grenzen stoppen!
>> Konferenzprogramm
>> Aufforderung zum Handeln
>> Konferenzbericht (Verena Mittermaier)
>> Konferenzdokumentation

Asylpolitisches Forum 30. 11.-2.12.2007 in Iserlohn:
Deutschlands Beitrag zum Flüchtlingsschutz im Spannungsfeld von Innen- und Außenpolitik
>> Tagungsprogramm


zum Seitenanfang
 
 
 
2006:
Veranstaltungen

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 10.-12.11.2006 in Berlin:

Glaubwürdig leben - widerständig handeln. Solidarität mit den Entwurzelten
>> Einladungsflyer
>> Workshops
>> Tagungsbericht (Verena Mittermaier)
>> Tagungsdokumentation

Gegenkonferenz von Jungendliche ohne Grenzen (JOG) vom 15.-18.11.06 zur Innenministerkonferenz in Nürnberg
Jetzt erst recht...!
>> Bericht (Nina Schmidt)


Texte

25 Jahre Initiative Kirche von unten 

Solidarität mit den Entwurzelten - Vom Kirchenasyl zur Gästebewegung
>> Festvortrag am 01. April 2006 in Berlin (Fanny Dethloff)


zum Seitenanfang



2005:
Veranstaltungen

Jahrestagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche vom 20.-21.05.2005 in Berlin:
Zwischen Bleiberecht, Illegalität und Abschiebung. Erfahrungen mit dem Zuwanderungsgesetz und Perspektiven für die Unterstützung von Flüchtlingen
>> Tagungsprogramm
>> Tagungsdokumentation



zum Seitenanfang
 
 
 

2004: 
Texte

Kirchenasyl zwischen Institutionalisierung und Aufbruch: Eine Selbstreflexion

Das Kirchenasyl hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einer Art Institution entwickelt, die dann greift, wenn Flüchtlingen kein Rechtsschutz gewährt wird, obwohl noch eine Klage vor einem Verwaltungs- oder Oberwaltungsgericht läuft.
Mit Kirchenasyl ist dann zunächst die Abschiebung zu verhindern, als ein vorübergehender Schutz vor Verfolgung im Heimatland oder anderen Gefährdungen, z.B. mit Gutachten wegen einer bisher nicht gesehenen und behandelten Traumatisierung. Kirchenasyl versucht die Glaubwürdigkeit der Asylsuchenden wiederherzustellen, die nur zu oft in den vorhergehenden Verfahren beschädigt wurde und damit einen Schutz zu gewährleisten.
>> weiterlesen

Flüchtlinge, Asylsuchende und Menschen ohne Papiere als Herausforderung für Gemeinden

1. Persönliche Kontakte - Alltagssolidarität
Menschen lernen schnell in zufälligen Begegnungen mit Flüchtlingen deren Lebens- und Rechtssituation kennen: den abweisenden Umgang staatlicher Behörden mit Flüchtlingen, die komplizierte Asylrechtssprechung, die Angst vor angedrohter Abschiebung und die sozial ausgegrenzten Flüchtlingsschicksale in Lager und Kasernen. Erschrocken und zumeist tief betroffen engagieren sie sich für rechtssichernde und menschenwürdige Lebensbedingungen in Einzelfällen. Häufig entstehen menschlich nahe Kontakte.
>> weiterlesen

Tradition und Begründung: Kirchenasyl zwischen Legitimität und Legalität
1. Die Bibel - ein Buch der Flüchtlinge
Die Bibel ist ein Flüchtlingsbuch. Wie ein roter Faden ziehen sich - von Abraham bis Jesus - Geschichten von fliehenden Menschen durch die Bibel.
Flucht aus Ägypten und Wanderschaft gehören zu den fundamentalen Erfahrungen des Volkes Israel, die identitätsstiftend in seine Überlieferungen eingegangen sind.
Gemeinden können aufgrund der biblischen Tradition, in der sie stehen, eine veränderte Wahrnehmung des Konflikts zwischen staatlichem Recht, den Zugang zu seinem Territorium zu beschränken, und dem Recht des Verfolgten auf Schutz und dem Recht des Hungernden auf Existenzgrundlage gewinnen.
>> weiterlesen

Kirchenasyl - ein Rechtsbruch?
Womit hat eine Kirchengemeinde in strafrechtlicher Hinsicht zu rechnen, die Flüchtlinge zeitlich begrenzt in ihre Räume mit der Absicht aufnimmt, sie vor Abschiebung zu schützen, um inhumane Härten und Menschenrechtsverletzungen zu vermeiden?
Die Kirchengemeinde will ja "nichts anderes als einen Zeitaufschub, damit alle in Betracht zu ziehenden rechtlichen, sozialen und humanitären Gesichtspunkte geprüft und alle Informationen ausgewertet werden. Sie will (...), dass geltendes Verfassungsrecht, in dessen Mittelpunkt die Wahrung der Menschenwürde steht, zur vollen Durchsetzung gelangt" (Jürgen Quandt).
Trotz legitimen Handelns müssen Gemeinden strafrechtliche Konsequenzen immer mit einkalkulieren. Diese sind unter Jurist/innen jedoch nicht unumstritten.
>> weiterlesen

 

zum Seitenanfang