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News, Texte und Materialien Weitere Materialien unter Publikationen/Archiv Stellungnahme gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden auf dem neuen Großflughafen BER Willy Brandt und gegen die Durchführung von Asyl-Schnellverfahren unterstützen Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Berlin und anderen UnterzeicherInnen lehnt auch die BAG Asyl in der Kirche e.V. aus menschenrechtlichen und humanitären Gründen Asylschnellverfahren (Flughafenverfahren) sowie die Inhaftierung von schutzsuchenden Flüchtlingen zur Durchführung des Asylverfahrens ab Wir fordern die Länder Brandenburg und Berlin sowie die Bundesregierung auf, auf die geplante Errichtung und Inbetriebnahme einer sog. „Gewahrsamseinrichtung“ zur Durchführung von Asyl-Schnellverfahren auf dem Gelände des Flughafens BER Willy Brandt zu verzichten und stattdessen Asylsuchenden ein reguläres Asylverfahren in Freiheit zu ermöglichen. Sie fordern die Bundesregierung auf, an allen deutschen Flughäfen auf die Inhaftierung Schutzsuchender und das Asyl-Schnellverfahren zu verzichten und das sogenannte Flughafenverfahren (§ 18a AsylVfG) abzuschaffen. Mehr Aufruf der BAG Kirche und Rechtsextremismus zum christlichen Blockadepunkt unter dem Motto "Nächstenliebe verlangt Klarheit - Kein Naziaufmarch, nirgendwo" am 13./18. Februar 2012 in Dresden unterstützen Die BAG Asyl in der Kirche e.V. gehört zu den Erstunterzeichnern. Wir laden Sie dazu ein, den Aufruf zu unterstützen Neonazis aus ganz Europa mobilisieren für den 13. und 18. Februar 2012 erneut zu Aufmärschen nach Dresden. Die Aufmärsche anlässlich der Mombardierung Dresdens im Februar 1945 haben sich in de letzten Jahren zum größten, regelmäßig stattfindenden Treffen von Alt- und Neonazis jeder Couleur in Europa entwickelt. Gerade als Christen sind wir aufgefordert uns dieser menschenverachtenden und menschenfeindlichen Ideologie massiv entgegenzustellen. Mehr 02. Februar 2012: Kinostart des Debütspielfims FERNES LAND vom deutsch-indischen Regisseur Kanwal Sethi Eine Missing Films-Produktion gemeinsam mit dem ZDF, der Mitteldeutschen Medienförderung und dem Evangelischen Entwicklungsdienst Zwei Menschen unterschiedlichster Herkunft treffen aufeinander und erkunden während einer Nacht die fremde (Parallel-) Welt der Einwanderer, der "Fremden" und der Illegalen. zunehmend werden sie Freunde und erkunden ihre gemeinsame Sehnsucht danach, im Leben irgendwo anzukommen. Der Film handelt von Migrationen, von den Chancen und Engpässen, mit denen Ausländer in Deutschland konfrontiert werden und von den Folgen, die sich durch Asylrechte und Einwanderungsgesetze ergeben können. Mehr Schwerpunktthema: Das Sterben an den EU-Außengrenzen stoppen! Keine Rückschiebung von Dubliner-Übereinkommen-Fällen nach Malta Als Ökumenische BAG Asyl in der Kirche e.V. unterstützen auch wir nach unserer Sommer Universität 2011 in Malta die Forderungen der Schweizer Flüchtlingshilfe: Keine Rückschiebung von Dubliner-Übereinkommen-Fällen nach Malta Anfang 2012 wird unsere Dokumentation über die Lage auf Malta der Öffentlichkeit und den Gerichten vorliegen. Unsere Gespräche vor Ort mit Abgeschobenen haben ergeben, dass sie oft „out of system“ landen und keinerlei Unterstützung mehr erhalten. Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge werden in Malta bewusst schlecht gehalten, um keine angeblichen „Anreize“ zu schaffen. Dabei handelt es sich um Bootsflüchtlinge, die auf Malta stranden. Ein Land, das zumeist traumatisiert ankommende Flüchtlinge als erstes mit einem geschlossenen Abschiebelager „begrüßt“, um sie dann in sogenannten Open Centres zu entlassen, die keinerlei humanitären Standards entsprechen, sollte dringend Änderungen ihres Asyl- und Aufnahmesystems vornehmen. Flüchtlingsaufnahme ist eine gesamteuropäische Verantwortung. Europa sollte mehr unternehmen, um dem kleinen Inselstaat zur Hilfe zu eilen und mehr Flüchtlinge dem Land abnehmen.Solange sich keine wirklichen Änderungen abzeichnen, fordern wir eine Aussetzung der Abschiebungen nach Malta. Mehr unter: Malta: Aufnahmebedingungen für Personen aus dem Asylbereich Tag der Fürbitte und des Gedenkens an die Toten an den Grenzen der EU 2011 Informationen, Fürbitten und Gestaltungsvorschläge Hg.: BAG Asyl in der Kirche/CCME - Churches' Commission for Migrants in Europe >> deutsch >> english >> espanol Tag der Fürbitte und des Gedenkens an die Toten an den Grenzen der EU 2010 Informationen, Fürbitten und Gestaltungsvorschläge Hg.: BAG Asyl in der Kirche/CCME - Churches' Commission for Migrants in Europe >> deutsch >> english >> francais >> danske >> suomi >> espanol Cap Anamur: FREISPRUCH für Elias Bierdel und Stefan Schmidt! Agrigento, 7.10.2009. Nach knapp 3 Jahren endet der Prozess um das humanitäre Hilfsschiff Cap Anamur in der ersten Instanz mit.einem Freispruch für Elias Bierdel und Stefan Schmidt! Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bierdel und Schmidt sich der Beihilfe zur illegalen Einreise und des Gewinnstrebens durch mediale Verwertung nicht schuldig gemacht haben. Die Cap Anamur hatte im Juni 2004 37 afrikansiche Flüchtlingeaus Seenot gerettet. Die Staatsanwaltschaft Agrigento hatte dem Kapitän und dem damaligen Leiter des Komitees Cap Anamur vorgeworfen, die Flüchtlinge nach Italien geschleust und aus der Rettung einen medialen Gewinn geschlagen zu haben. Welche Konsequenzen die Nichtrettung von Flüchtlingen auf See haben kann zeigte sich im August 2009 im Mittelmeer: 82 Flüchtlinge trieben drei Wochen mit einem manövrierunfähigen Schlauchboot, 77 starben. 5 Überlebende berichten, jeden Tag mindestens 3-4 Schiffe gesehen zu haben und auch gesichtet worden zu sein. Doch niemand war bereit, die Flüchtlinge zu retten. (Judith Gleitze, borderline-europe/Borderline-Sicilia) Kampagne: Solidarität mit Elias Bierdel und Stefan Schmidt Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Für diese Rettungstat stehen Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel in Italien vor Gericht. Den beiden Lebensrettern drohen jeweils 4 Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Euro. Wir sind empört über dieses geforderte Strafmaß und fordern den Freispruch für die Angeklagten. Humanitäre Hilfe ist kein Verbrechen! >> Postkarte auf deutsch >> Postkarte auf italienisch >> Postkarte auf englisch Das kalkulierte Sterben an den EU-Außengrenzen. Gemeinsames Wort der Kirchen dringend erforderlich Gemeinsame Erklärung der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche und des Ökumenischen Netzwerks Initiative Kirche von unten (IKvu) vom 15.11.2007 Aufforderung zum Handeln Erklärung anlässlich der Konferenz »SOS – Flüchtlinge in Not. Das Sterben an den Grenzen stoppen!« vom 8.-10. November 2007 in Berlin mit weiteren Unterstützern Dokumente zum Thema: Kein Raum in der Herberge Europa? - Zur Menschenrechtslage an den Außengrenzen der Europäischen Union EKD-Materialheft für einen Gottesdienst zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 Kampagnenseite »Stoppt das Sterben!« Beschluss der EKD-Synode zum europäischen Flüchtlingsschutz vom 07.11.2007 Grenzschutz und Menschenrechte Eine europarechtliche und seerechtliche Studie von Ruth Weinzierl und Urszula Lisson, Deutsches Institut für Menschenrechte, 2007 Border Management and Human Rights. A study of EU Law and the Law of the Sea. Ruth Weinzierl / Urszula Lisson, 2007 Frontex: eine menschenrechtliche und politische Herausforderung Positionspapier des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Okt. 2007 Konferenz: SOS - Flüchtlinge in Not! Das Sterben an den Grenzen stoppen 8.-10. November 2007 in Berlin Veranstaltende: BAG Asyl in der Kirche, Pro Asyl, borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V., Beauftragter für Migration u. Integration der EKBO in Verbindung mit dem Kirchenamt der EKD Programm Konferenzbericht Konferenzdokumentation »Lass die Tiefe mich nicht verschlingen...« (Ps. 69,16) Gedenkgottesdienst für die im Meer ertrunkenen Flüchtlinge Material Gedenkgottesdienst Einladungsflyer Gottesdienst Workshop: SOS - Flüchtlinge in Not! Das Sterben an den Grenzen stoppen 31. Mai 2007 in Berlin Veranstaltende: BAG Asyl in der Kirche, Ev. Kirchengemeinde Heiligkreuz-Passion, Beauftragter für Migration und Integration der EKBO in Verbindung mit dem Kirchenamt der EKD Programm Aufruf der BAG Asyl in der Kirche und Pro Asyl: Humanitäre Hilfe für Menschen in Not ist keine Straftat! Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Kapitän Stefan Schmidt und seine Crew taten das, was ihre Pflicht ist: Sie bargen die Schiffbrüchigen und wollten sie in einen sicheren Hafen bringen. Für ihre Rettungstat stehen der Kapitän Stefan Schmidt, Elias Bierdel, der damalige Leiter des Komitees »Cap Anamur« und der 1. Offizier Vladimir Daschkewitsch ab 27. November in Agrigento/Sizilien vor Gericht... mehr |